Torreiche Niederlage gegen Reichenau

Ein Spiel für die Zuschauer, aber kein Spiel für die Trainer. 
Das ist das Fazit zur Niederlage am Samstag gegen Reichenau. Insgesamt 8 Tore, davon 2 Elfmeter für Grödig und ein Traumtor von Reichenau, inklusive roter Karte gegen Leo Lukacevic. 

Der Start fiel denkbar schlecht aus für die Jungs von Mario Messner. Bereits in Minute vier erzielt die SVG Reichenau das 0:1 nach einem Missverständnis in der Abwehr. Und auch danach spielte die blau/weißen Grödiger extrem unsortiert und unorganisiert. Das 0:2 nach 16 Minuten war die logische Folge, aber nicht nur das, die Tiroler hatten danach noch zwei dicke Chancen auf das 0:3. Einmal verhinderte Sepp Stadlbauer und einmal die Stange. 

Wie aus dem Nichts kam Grödig aber wieder heran. Nach Foul an Petrit Nika verwandelte Faruk Zeric den fälligen Strafstoss ganz sicher und Grödig schöpfte wieder Hoffnung, welche kurz vor der Pause durch ein Black-Out von Leo Lukacevic zunichte gemacht wurde. Gelb-Rot nach hartem Einsteigen war die logische und gerechte Konsequenz.

Nach der Pause kam der SV Grödig besser ins Spiel, aber Reichenau traf wieder. Nach einem Eckball war Kapitän Mader sträflich frei und stellte die zwei Tore Führung wieder her. Grödig mit einem Mann weniger und doch meist Herr der Lage kämpfte sich zurück. Hölzl (64.) und Zeric (Elfmeter, 66.) schafften den vielumjubelten Ausgleich. 

Bis in Minute 79. der Fußballgott gnadenlos zuschlug und der Reichenauer Oberwalder mit einem Volleyschuss aus 20 Metern genau ins Kreuzeck traf. Damit war Grödig gebrochen und der fünfte Treffer kurz vor Schluss nur noch Draufgabe.

Viel Zeit zur Regeneration gibts allerdings nicht, bereits am Dienstag trifft man im Landescup auf den TSV Unken und am Freitag wartet mit Bischofshofen der nächste starke Aufsteiger.