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So kann man auch gewinnen

Wie von Peter Schöttel bereits nach dem WAC-Spiel angekündigt, gibt es einige personelle Entscheidungen für die heutige Partie bei Rapid Wien. Robert Strobl und Sandro Djuric finden sich auf der Wechselbank wieder, während es Harald Pichler und Roman Wallner diesmal nicht geschafft haben, in den Kader zu kommen. Erstmals überhaupt im Grödig-Dress zu sehen: U20-Nationalspieler Dominik Baumgartner, der an der Seite von Matthias Maak in der Innenverteidigung debütiert. Auf der linken Außenbahn setzt Peter Schöttel auf die Sturmläufe und eventuelle Assists von Lukas Denner, und Reagy Ofosu - erstmals als Sturmspitze im Einsatz - hofft auf seinen ersten Treffer für den SV Grödig. 

Keine lange Abtastphase, nach etwa drei Minuten beginnen sich die Gäste in der Rapid-Hälfte festzusetzen und holen den ersten Eckball heraus. Die Flanke von Christian Derflinger kommt punktgenau, der Kopfball von Matthias Maakpasst punktgenau und der SV Grödig führt mit 1:0. Rapid antwortet mit wütenden Angriff, kann sich aber keine großen Chancen erarbeiten.  Nach 20 Minuten verhilft viel Ballglück nach einem Eckball den Rapidlern zum Ausgleich durch Jelic. Rapid ist danach drückend überlegen, mehrfach kann sich Rene Swete im SVG-Tor auszeichnen. Aus zwei guten Kontern können die Gäste leider kein Kapital schlagen, einmal kommt die Flanke von Reagy Ofosu nicht an und beim zweiten Mal nimmt Kapitän Timo Brauer das Tempo aus dem Angriff, Rapid kann klären. Rapid mit deutlich mehr Ballbesitz, dennoch geht es mit dem für Grödig sehr erfreulichen Spielstand von 1:1 in die Pause.Nach der Pause wird Grödig stärker, traut sich mehr zu und kommt aus Kontern immer wieder zu guten Möglichkeiten, geht durch den eingewechselten Daniel Schütz nach Flanke von Derflinger erneut in Führung. Trainer Barisic muss reagieren und bringt frische Kräfte ins Spiel, und Stefan Schwab markiert als Joker prompt das 2:2, das auch ein verdienter Endstand gewesen wäre, hätte nicht Referee Andreas Kollegger sich in den Mittelpunkt des Spieles gebracht. Bei einem Grödig-Angriff wird Schütz ganz klar von Dibon gehalten, der Schiedsrichter, der unmittelbar daneben steht, lässt weiterspielen, aus dem daraus entstehenden Angriff erzielt Jelic den glücklichen Siegestreffer für Rapid. 


Trainer Peter Schöttel:
"Es ist schade, dass wir durch eine klare Fehlentscheidung am Ende mit leeren Händen dastehen, ich gratuliere aber Rapid zum verdienten Sieg. Ich denke aber, dass wir speziell in der zweiten Halbzeit nicht schlecht mitgehalten haben, wir werden aus diesem Spiel als Gruppe gestärkt herausgehen, weil wir uns benachteiligt fühlen. Es ist schon passiert, wir können es nicht mehr ändern und ab morgen bereiten wir uns auf Ried vor."



tipico-Bundesliga / 24. Runde
So, 28.02.2016, 14:00 Uhr, Ernst-Happel-Stadion, 14.000 Zuschauer, SR A. Kollegger
Rapid Wien - SV Grödig  3:2 (1:1)

Rapid Wien:
Strebinger; Pavelic, M. Hofmann, Dibon (K), Stangl; Grahovac (78. Schwab), Petsos; Schobesberger (67. Murg), Nutz (67. S. Hofmann), F. Kainz; Jelic
SV Grödig:
Swete; T. Kainz, Maak, Baumgartner, Denner; Brauer (K), Rasner; Derflinger, Kerschbaum (78. Völkl), Goiginger; Ofosu (60. Schütz)


Tore:
0:1 Maak (7.)
1:1 Jelic (21.)
1:2 Schütz (65.)
2:2 Schwab (85.)
3:2 Jelic (91.)


Gelb:
Petsos (67./Foul), M. Hofmann (69./Foul), S. Hofmann (77./Foul), Jelic (85./Unsportl.); Schütz (66./Unsportl.), Maak (92./Kritik), Brauer (nach Spielende/Kritik)





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Nächstes Spiel:
tipico-Bundesliga / 25. Runde
Mi, 02.03.2016, 18:30 Uhr, DAS.GOLDBERG Stadion, SR M. Hameter
SV Grödig - SV Ried