Spätes Gegentor kostet zwei Punkte

Den Sieg schon vor Augen, musste sich der SV Grödig beim Auswärtsspiel gegen die Admira am Ende noch mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben. Nach dem Führungstreffer von Reagy Ofosu hatte der SVG eine Vielzahl an Chancen den Sack zuzumachen. Ein umstrittener Handelfmeter von Spiridonovic kostete unserem Team kurz vor Schluss aber noch die bitter benötigten drei Punkte, weshalb der Rückstand auf Ried leider nur auf fünf Punkte reduziert werden konnte. 

Trainer Peter Schöttel vertraute gegen die Admira beinahe auf die gleiche Elf, die gegen die Austria vergangene Woche gewonnen hatte. Nur für den verletzten Benjamin Sulimani rückte Daniel Schütz als zweite Spitze neben Reagy Ofosu zurück in die Mannschaft. Das zurückgewonnene Selbstvertrauen war unserem Team von Anfang an anzusehen. Der SV Grödig stand im 4-4-2-System erneut sehr kompakt und ließ den Gegner in der ersten Hälfte kaum zur Entfaltung kommen. So entwickelte sich ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem es kaum Chancen gab und die Admira mehr Ballbesitz hatte.

Ofosu mit ersten Chancen

Dennoch wurde der SV Grödig in der ersten Halbzeit gleich dreimal durch Reagy Ofosu gefährlich, der an vorderster Front erneut für viel Wirbel sorgte. So kam er in der 11. Minute nach einer schönen Ballannahme im Sechzehner an den Ball, sein Abschluss traf allerdings nur das Außennetz. In der 14. Minute zog er dann auf links schön nach innen, der Schuss fiel dieses Mal jedoch zu schwach aus. Die beste Möglichkeit dann knapp vor der Pause. Daniel Schütz spielte Reagy den Ball wunderschön in den Lauf, dieser schloss an der Sechzehnmeterlinie ab doch Jörg Siebenhandel im Tor der Admira verhinderte die Führung für den SVG, womit es mit 0:0 in die Halbzeit ging.

Hin und Her im 2. Durchgang

In Durchgang zwei wurde das Spiel deutlich attraktiver und beide Teams kamen nun zu einigen Chancen. Zunächst wurde die Admira durch den eingewechselten Spiridanovic erstmals gefährlich, doch Swete hielt glänzend. In Minute 54 bediente dann Schütz schön den mitgelaufenen Djuric, dieser kam aber erneut nicht an Siebenhandel vorbei. Nun ging es hin und her. Nach einer guten Chance von Grozurek, die Swete abermals stark vereitelte, reagierte Peter Schöttel mit einem Doppeltausch und brachte Denner und Wallner für Schütz und Djuric.  Dieser Wechsel brachte zusätzlichen Schwung in die Offensive des SVG der nun eine Vielzahl an Chancen vorfand. Zunächst scheiterte Wallner aus spitzem Winkel an Siebenhandel, dann übersah Denner in der 74. Minute den einschussbereiten Wallner neben ihm.

Ofosu trifft zur Führung

Nur eine Minute später dann aber die Erlösung. Nach Vorarbeit von Wallner setzte sich Reagy Ofosu am Sechzehner gegen seinen Gegenspieler durch und traf mit einem satten Schuss vom 16er unhaltbar in die untere rechte Ecke. Kurz darauf die Chance auf die Entscheidung, doch Wostry rettet bei einem Querpass vor Wallner. In den letzten zehn Minuten kam die Admira dann wieder besser ins Spiel und drückte auf den Ausgleich. In der 83. Minute wäre es dann beinahe soweit gewesen, doch Swete parierte gegen den durchgebrochenen Malicsek im eins gegen eins herausragend.

Bitterer Ausgleich zum Schluss

Doch der späte Schock sollte noch kommen. Bei einem Getümmel im Strafraum des SVG warf sich Völkl in den Schuss eines Admiraners und berührte den Ball unabsichtlich mit der Hand. Schiedsrichter Muckenhammer entschied dennoch auf Elfmeter und Spiridonovic verwandelte sicher. So halfen auch die Proteste des SV Grödig bei einem Handspiel des Admiraners Posch wenig und das Team von Peter Schöttel stand mit einem anstatt drei Punkten da. Damit konnte unser Team nur einen Zähler auf die SV Ried aufholen, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt fünf Spieltage vor Schluss fünf Punkte. 

tipico-Bundesliga/ 31. Runde
Admira Wacker - SV Grödig 1:1 (0:0)
Tore: 0:1 Ofosu (75.), 1:1 Spiridonovic (88./E.)

Aufstellung SV Grödig: Swete - Itter, Pichler, Strauss, Strobl - Völkl, Rasner, Kainz, Djuric (63. Denner) - Ofosu, Schütz (63. Wallner)