Grödigs Kampf ohne Happy End

Die neuformierte, junge Mannschaft von Mario Messner startete in die neue Saison gleich mit eine Highlight. Bundesliga-Aufsteiger Hartberg kam an den Untersberg. Auch die Steirer sind neuformiert unter anderem stieß der Ex-Grödiger Tobi Kainz zum TSV. Das Tor der Mannschaft von Neo-Trainer Markus Schopp hütete Rene Swete. 

Grödig brauchte ca 20 Minuten um ins Spiel zu finden und die Nervosität abzulegen. Man hätte auch in Minute 27 nach einer Flanke von Neo-Kapitän Lukas Schubert in Führung gehen können. Aber der zweite Top-Neuzugang Robert Völkl traf den Ball nicht richtig. Hartberg hatte mehr vom Spiel ging aber durchaus etwas glücklich in Führung. Nach einer kurz abgespielten Ecke traf Goalgetter Dario Tadic mit einem Satten Schuss von der Strafraumgrenze ins kurze Eck. Tormann Manuel Kalman war die Sicht verstellt. 

Nach der Pause und mit der Einwechslung von Roman Wallner wurde der SV Grödig gefährlicher und spielte gefällig nach vorne. Nach einem Missverständnis in der Hartberger Abwehr traf Petrit Nika zum vielumjubelten Ausgleich. 

In Minute 74 eine Schlüsselszene im harten Cup-Fight. Nach Flanke aus dem Halbfeld traf Nika zur Führung. Das Schiedsrichtertrio entschied aber auf Foul an Rene Swete. Eine mehr als fragwürdige Entscheidung. 

Logische Konsequenz: die Verlängerung und da setzte sich die größere Klasse des Bundesliga-Teams durch. Nach einem Lattenknaller durch Diarra nahm Tadic das Elferfoul von Maxi Pichler dankbar an und traf souverän. Grödig hatte nicht mehr viel dagegen zu setzen, Hartberg traf noch durch Rotter mit dem Kopf. In der Schlussminute nochmals Elferalarm doch Kalman hält. 

Nach einer starken kämpferischen Leistung kein Happy End für den SV Grödig. Schade drum.

UNIQA ÖFB Cup, 1. Runde
SV Grödig : TSV Hartberg 1:3 n.V. (0:1, 1:1)