Fötschl: “Ich mache mir keine Sorgen”

Vier Niederlagen in sechs Spielen, darunter das 1:4 gestern gegen Gurten. Beim SVG läuft es einen Monat vor dem Auftaktspiel gegen Innsbruck noch nicht ganz nach Wunsch. Für Trainer Andi Fötschl besteht aber kein Anlass zur Sorge, spätestens bis zum 18. März will unser Erfolgstrainer sein Team wieder in Schuss bringen. 

"Ich weiß aus Erfahrung, dass zwischen Vorbereitung und Meisterschaft immer ein großer Unterschied ist. Wir können das einordnen und dürfen diese Phase nicht überbewerten, es ist ja noch genügend Zeit", gibt sich Andi gelassen.

Dass im Moment wenig zusammenläuft, war gegen Gurten nicht zu übersehen. Während man vorne weitgehend harmlos blieb, unterliefen in der Abwehr ungewohnte Schnitzer. Dafür hat der Coach eine Erklärung: "Wir sind im Moment weit weg von der Leichtigkeit, die wir gehabt haben, auch in der Defensive machen wir Fehler, daran gilt es jetzt zu arbeiten."

Besonders freut er sich deshalb auf das anstehende Trainingslager (25.2. bis 4.3.) in Portugal. Bei besten Bedingungen an der Algarve-Küste soll das Team wieder zu alter Stärke zurückfinden. "Das ist wichtig, dass wir hier einmal wegkommen. Wir müssen spielerisch besser und vor allem in der Defensive wieder stabiler werden, das hat uns ausgezeichnet, da wollen wir wieder hin."

Vielleicht sind die Resultate aber ohnehin ein gutes Omen, schmunzelt Andi Fötschl zum Schluss: "Schlechte Vorbereitungen gehören bei mir anscheinend dazu, darum habe ich ein gutes Gefühl für die Meisterschaft."