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Déjà-vu im DAS.GOLDBERG

Heute gilt´s. Man wird alles daransetzen, um die drei Punkte in Grödig zu behalten und die Rote Laterne abzugeben. Nach der guten Defensiv-Leistung in Wien sieht Peter Schöttel keinen Grund, seine Abwehr zu verändern. In der Offensiv-Abteilung muss Reagy Ofosu erstmals als Joker auf die Bank, Daniel Schütz steht für ihn in der Startformation. Als Sturmspitze wird heute Benjamin Sulimani aufgeboten.

Die ersten Minuten sind für die 1320 Zuschauer nicht gerade eine Augenweide, Ried hat etwas mehr Spielanteile und nach Fehler von Timo Brauer durch Elsneg auch eine richtig gute Chance, Rene Swete kann aber Schlimmeres verhindern. Auch in der Folge hat das Spiel wenig Höhepunkte, man sieht beiden Mannschaften die Angst vor einer Niederlage an. Einziges Highligt: Ein Treffer von Fröschl, der richtigerweise wegen Abseits nicht anerkannt wird. An der Tagesordnung sind allerdings viele weite und hohe Bälle sowie jede Menge an fehlerhaften Passes auf beiden Seiten. In den letzten fünf Minuten vor de Pause kommen die Fans dann in den Genuß von zwei sehr guten SVG-Aktionen, bei Schüssen von Thomas Goiginger und Daniel Schütz kann sich Ried-Goalie Gebauer auszeichnen. Es bleibt beim leistungsgerechten 0:0 zur Pause in einem Spiel auf schwachem Niveau.

Was dem SV Grödig in den Minuten vor dem Seitenwechsel nicht gelang, das erledigten die Rieder kurz nach Wiederbeginn: Nach Gelb-Foul von Lukas Denner bringt Elsneg den Ball vor das Tor, Filipovic verlängert und Reifeltshammer tritt per Kopf zum 0:1. Das Grödiger Trainer-Team reagiert sofort, bringt innerhalb weniger Minuten mitReagy Ofosu und Roman Wallner frische Offensivkräfte. Der SVG erhöht den Druck, übernimmt das Kommando, kann aber einige wirklich gute Möglichkeiten (DerflingerWallnerMaak) nicht verwerten. Im Gegenteil, aus einem Konter fällt in der 82. Minute durch Honsak die vermeintliche Entscheidung. Vom Anpfiff weg bringt Tobias Kainz die Heimischen wieder heran, in der Nachspielzeit macht Kainz nach einem Abpraller mit Bombenschuss von der Strafraumgrenze seinen Doppelpack perfekt. 


Trainer Peter Schöttel:
"Zum Glück ein Déjà-vu, wir haben wie gegen die Admira wieder einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen können. Was für meine Mannschaft spricht, sie steckt einfach nicht auf. Eigentlich hab ich darüber nachgedacht, Tobias Kainz heute eine Pause zu geben, Gott sei Dank war meine Entscheidung, ihn spielen zu lassen, richtig. Wir haben ligaweit wahrscheinlich die jüngste Abwehrreihe, es passieren Fehler, aber alle fighten, und alle sehen - wir leben und stecken nicht auf."


tipico-Bundesliga / 25. Runde
Mi, 02.03.2016, 18:30 Uhr, DAS.GOLDBERG Stadion, 1320 Zuschauer, SR M. Hameter
SV Grödig - SV Ried  2:2 (0:0)


SV Grödig
:
Swete; Kainz, Maak, Baumgartner, Denner; Brauer (K), Rasner (85. Kerschbaum); Schütz (55. Ofosu), Derflinger, Goiginger (58. Wallner); Sulimani
SV Ried:
Gebauer; Janeczek, Reifeltshammer, Streker; Hart, Brandner, Filipovic; Walch (63. Bergmann), Trauner, Elsneg (80. Honsak); Fröschl (90. Gavilan)



Tore:
0:1 Reifeltshammer (55.)
0:2 Honsak (82.)
1:2 Kainz (83.)
2:2 Kainz (90.+3)


Gelb:
Denner (53./Foul), Baumgartner (56. Foul) Brauer (87./Foul); Streker (22./Foul)





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Nächstes Spiel:
tipico-Bundesliga / 26. Runde
Sa, 05.03.2016, 18:30 Uhr, Red Bull Arena, SR R. Schörgenhofer
Red Bull Salzburg - SV Grödig