“Meine Mannschaft hat alles gegeben”

Mit der 1:2-Niederlage gegen Red Bull Salzburg ist der Abstieg für den SV Grödig leider Gewisstheit. Dementsprechend groß war im ersten Moment auch die Enttäuschung bei allen Beteiligten. Hier die Stimmen:

Peter Schöttel: "Es trifft alle hart, natürlich auch mich. Wir haben uns lange dagegen gewehrt, jetzt es ist es Gewissheit und tut sehr weh. Abgestiegen sind wir nicht wegen der Niederlage heute. Meine Mannschaft hat wie immer alles gegeben. Dass wir gegen einen stärkeren Gegner verloren haben ist keine Schande. Es ist eine unangenehme Geschichte. Auch wenn sich die Richtung schon abgezeichnet hat. Das Frühjahr war sehr schwierig, auch wenn wir nicht viel anders gemacht haben als im Herbst. Nur die Punkte waren nicht da. Das ist der Hauptgrund warum wir absteigen müssen."

Daniel Schütz: "Es waren gleichermaßen Pech und Unvermögen, es ist zum Weinen. Wir hätten gegen Red Bull 2:0 vorne liegen können, aber auch 0:3 oder 0:4 zurück. So ehrlich muss man sein. Aber wir sind nicht heute abgestiegen, sondern im dritten Viertel. Wenn man in elf Partien nur zwei Punkte holt, ist es extrem schwierig, die Klasse zu halten.“

Matthias Maak: Wir hätten im Frühjahr viel mehr Punkte machen müssen, jetzt stehen wir da und alles ist scheiße. Wir haben etwa Austria und Rapid geschlagen sowie gegen jeden gepunktet. Aber es ist nicht mehr so rund gelaufen wie im Herbst. Da haben wir fast jede Torchance genützt, das war jetzt nicht mehr so. Dann haben wir uns blöde Tore eingefangen, die direkten Duelle nicht gewonnen und so nimmt das seinen Lauf.“

Christian Haas: „Es tut natürlich weh. Das wird man erst in den nächsten Tagen realisieren, dass die großen Vereine nicht mehr herkommen. Wir haben auch viel investiert rund um das Stadion. Man muss immer Ambitionen haben. Niemand hat geglaubt, dass Grödig in der Bundesliga spielen kann, ich habe immer daran geglaubt. Heute ist ein schmerzvoller Tag, am Donnerstag schauen wir weiter.“