Das war nix! Keine Punkte gegen Kufstein.

Das Match begann mit viel Warten. Durch einen Unfall am großen deutschen Eck traf der Bus mit dem FC Kufstein erst eine Viertelstunde nach dem planmäßigen Spielbeginn ein. Nach kurzem Aufwärmen dann der Anpfiff mit 45minütiger Verspätung. 

Wer aber gedacht hat, die Kufsteiner wären von der langen Anfahrt müde, täuschte sich. Von Anfang an entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chancen auf beiden Seiten. Torhüter Lukas Tauber zeichnete sich bei einem Freistosskracher von Elias Kircher in Minute 22 aus. Das war es dann aber auch mit der Grödiger Herrlichkeit in Hälfte eins. Im Gegenteil nach einem Corner, ein weiter Abschlag des Goalies und die Grödiger Defensive samt Torhüter David Hundertmark im Tiefschlaf. Daniel Wurnig hatte keine Mühe zum 0:1 zu vollenden. 

Wer nach der Pause auf eine Grödiger Offensivphase setzte, wurde enttäuscht. Man hatte zwar mehr vom Spiel aber die Tiroler standen hervorragend und gerade im Mittelfeld gewannen sie viel mehr Zweikämpfe. Und so kam es wie es kommen musste. Der FC Kustein in Minute 80 und 81 mit einem Doppelschlag. Damit war die Partie entschieden und die Jungs von Mario Messner schlichen mit hängenden Köpfen in die Kabine. 

Viel Zeit zum Trauern blieibt aber nicht, schon am Mittwoch steht das LandesCup Halbfinale in Straßwalchen an. 

SV Grödig : FC Kufstein 0:3 (0:1)
Wurnig (32., 80.), Hussl (81.)
SVG: Hundertmark; Kircher, Berger, Zschock, Lukacevic; Strobl, Gruber (64. Hutter); Erdogan, Schmidt (57. Omerovic), Dzidziguri (70. Wallner); Pichler