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Das war deutlich zu wenig

Ein paar Veränderungen hat Peter Schöttel schon im Vorfeld dieser Partie angekündigt, um möglichst frische Spieler in das Derby zu bringen. So gönnt er Christian Derflinger eine Pause und lässt Dominik BaumgartnerMartin Rasner und Thomas Goigingerheute zunächst auf der Bank. In der Innenverteidigung spielt heute wieder Harry Pichler an der Seite von Matthias Maak, als zweiter 6er kommt Roman Kerschbaum in die Anfangsformation, und für Goiginger steht wieder Reagy Ofosu in der Startelf. Bei Red Bull Salzburg sind Keita, der erst vor zwei Tagen seinen Vertrag bis 2021 verlängert hat, und Damari heute überraschenderweise nicht im Kader.

Von Beginn an ein flottes Spiel, der erste Eckball gehört den Grödigern, aber das erste Tor macht Red Bull, und zwar bereits nach sechs Minuten durch Jonathan Soriano. In der Folge ist Red Bull klar überlegen, ohne sich große Möglichkeiten zu erarbeiten, man versucht es meistens mit Schüssen aus der zweiten Reihe, bei denen Rene Sweteim SVG-Tor aber nicht gefordert wird. Die Grödiger Offensive findet bis auf einen Konter der Grödiger über Daniel Schütz, aus dem Benjamin Sulimani leider kein Kapital schlagen kann, vor der Pause nicht statt. Sieben Minuten vor der Pause ein starker Auftritt von Minamino, seinen Querpass lenkt Matthias Maak an die Querlatte des eigenes Tores, danach kann die SVG-Verteidigung klären. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff verletzt sich zu allem Überfluss auch noch Sulimani am Knie, ob er nach der Pause weitermachen kann, steht noch nicht fest. 

Tatsächlich bleibt Sulimani in der Kabine, für ihn kommt Martin Rasner, auch Sandro Djuric wird aus dem Spiel genommen und durch Robert Strobl ersetzt. Es dauert wieder nur wenige Minuten und die Bullen erhöhen durch Minamino auf 2:0. Eine ganze Reihe von Missverständnissen in der SVG-Defensive, bei der der Ball einfach nicht weggeschossen wird, bringt Prevljak in Ballbesitz, dessen Pass Minamino freistehend zum 3:0 verwertet. Die Überlegenheit der Bullen wird immer eklatanter, es gibt ganze Serien von Eckbällen, aus denen aber nichts Zählbares herausspringt. Red Bull spielt den Rest der Partie trocken herunter, für den SV Grödig bleibt nur die Erkenntnis, das der Gegner wieder einmal zu stark war. Gegen die Bullen werden noch andere Mannschaften verlieren, die beiden nächsten Partien des SV Grödig gegen Mattersburg und Altach werden damit echte Schnittpartien, in denen unbedingt gepunktet werden muss.


Trainer Peter Schöttel:
"Wenn man gegen die Bullen etwas erreichen will, dann muss so gut wie alles zusammenpassen. Die Tagesform der Spieler muss stimmen, man sollte eine schnelle Führung herausschießen. Genau das Gegenteil ist heute passiert, wir haben Fehler ohne Ende gemacht und waren Red Bull in allen Belangen klar unterlegen. Die Bullen sind derzeit nicht unsere Kragenweite, wohl aber die Mannschaft, die am nächsten Samstag nach Grödig kommt. Uns fehlt ein Erfolgserlebnis, deswegen werden wir am das kommende Heimspiel gewinnen. Es wird schwierig, das ist uns bewusst, aber die zu vergebenden Punkte werden immer weniger, deswegen müssen wir ganz einfach einen Sieg erzwingen."



tipico-Bundesliga / 26. Runde
Sa, 05.03.2016, 16:00 Uhr, Red-Bull-Arena, 8000 Zuschauer, SR R. Schörgenhofer
Red Bull Salzburg - SV Grödig  3:0 (1:0)

Red Bull Salzburg:
Walke; Lainer, Miranda, Caleta-Car, Ulmer; Laimer,  Pehlivan; Minamino (80. Mukhtar), Soriano (K), Berisha (74. Hwang); Prevljak (56. Lazaro)
SV Grödig:
Swete; T. Kainz, Maak, Pichler, Denner; Brauer (K), Kerschbaum; Ofosu, Djuric (46. Strobl), Schütz (74. Goiginger); Sulimani (46. Rasner)

Tore:
1:0 Soriano (6.)
2:0 Minamino (54.)
3:0 Ulmer (68.)


Gelb:
Mukhtar (89./Foul); Kerschbaum (65./Foul), Denner (76./Foul)





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Nächstes Spiel:
tipico-Bundesliga / 27. Runde
Sa, 12.03.2016, 18:30 Uhr, DAS.GOLDBERG Stadion
SV Grödig - SV Mattersburg