Da ist es passiert: 1. Saisonniederlage

Nun hat es unseren SVG doch noch erwischt: Ausgerechnet im letzten Heimspiel des Jahres müssen unsere Jungs eine 0:1-Niederlage gegen Dornbirn einstecken. Es ist die erste Pleite seit dem 0:3 in Wörgl vergangenen Mai. 

Und die Niederlage war leider auch verdient: In der Offensive zeigte sich unser Team viel zu harmlos, drei Chancen über 90 Minuten sind für die eigenen Ansprüche viel zu wenig. Die Gäste aus Dornbirn zeigten sich dagegen bissig und selbstbewusst und durften am Ende - etwas glücklich - drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Vor allem in der ersten Hälfte lief beim SVG nichts zusammen. Dornbirn war die bessere Mannschaft, hätte durchaus in Führung gehen können: Einmal blockte aber Max Berger im letzten Moment, ein anderes Mal war David Hundertmark zur Stelle. Selber war ein Schuss von Beni Pichler das Höchste der Gefühle.

In Hälfte zwei wurde es dann besser: Feiser und Dzidziguri kamen für Jukic und Erdogan ins Spiel und sorgten für frischen Wind. Während sich Dornbirn nun hinten reinstellte, kam unser Team endlich zu ein paar Chancen. Bei einer Doppelchance durch Pichler und Erdogan blieb unser Team aber leider glücklos. 

Dornbirn verlegte sich vermehrt aufs Kontern - und ging mit viel Glück in Führung: In der 60. Minute wollte der Brasilianer Juninho in die Mitte flanken, doch der Ball flog irgendwie ins obere Toreck. Bezeichnend für die momentane Situation! Eine Reaktion unseres Team kam danach leider nicht mehr. Die Gäste konnten den Sieg sicher über die Zeit bringen.

Mit nur einem Sieg und sechs Punkten aus den vergangenen fünf Spielen muss man leider sagen, dass sich unser Team im Moment in einer Krise befindet. Zum Glück steht jetzt nur noch eine Partie an. Kommenden Samstag (15:30 Uhr) geht es noch einmal nach Tirol zum SV Wörgl. Danach beginnt die lange Winterpause. In der wird sich zeigen, wie es für den SVG weitergeht.

RLW, 18. Runde
SV Grödig - FC Dornbirn 0:1 (0:0)
Tore: Juninho (70.)

Aufstellung SVG: Hundertmark - Gruber, Kennedy, Berger, Lukacevic (79. Schmidt) - Öttl, Wachter, Erdogan (58. Dzidziguri), Pichler - Wallner, Jukic (46. Feiser)